Solarstrom im Mehrfamilienhaus

Strom vom eigenen Dach – direkt an Ihre Mieter.

Mieterstrom macht aus einem ungenutzten Dach eine Einnahmequelle: Sie liefern selbst erzeugten Solarstrom an die Bewohner, senken deren Stromkosten und werten Ihre Immobilie auf. Dieses Portal erklärt verständlich, wie das funktioniert – Modelle, Kosten, Förderung und Wirtschaftlichkeit.

bis 20%günstiger für Mieter als die Grundversorgung
20 Jahregarantierter Mieterstromzuschlag
ab 3Wohneinheiten wirtschaftlich umsetzbar
In 60 Sekunden

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Ein echtes Win-Win

Drei Gewinner: Eigentümer, Mieter und das Klima

Der Strom wird dort verbraucht, wo er erzeugt wird – ohne Umweg über das öffentliche Netz. Dadurch entfallen Netzentgelte und einige Abgaben, und der Preisvorteil lässt sich teilen.

Für Eigentümer

Zusätzliche Erlöse aus dem Stromverkauf, staatlicher Mieterstromzuschlag und ein attraktiverer, modernerer Wohnungsbestand.

Für Mieter

Günstiger Strom vom eigenen Dach – gesetzlich gedeckelt auf maximal 90 % der Grundversorgung. Die Teilnahme bleibt freiwillig.

Für das Klima

Lokal erzeugter Solarstrom ersetzt Netzstrom direkt vor Ort und treibt die dezentrale Energiewende im Gebäudebestand voran.

Worum geht es?

Mieterstrom in einem Satz

Mieterstrom ist der Strom, der mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Mehrparteienhauses erzeugt und direkt an die dort lebenden oder arbeitenden Parteien geliefert wird – ohne Durchleitung durch das öffentliche Netz.

Der Betreiber der Anlage – das kann der Eigentümer, eine Eigentümergemeinschaft oder ein spezialisierter Dienstleister sein – wird damit zum Stromlieferanten der teilnehmenden Haushalte. Reicht der Sonnenstrom nicht aus, wird ergänzend Netzstrom zugekauft, sodass die Versorgung jederzeit gesichert ist.

Konzept im Detail verstehen
Rechtlicher Rahmen
Mieterstromgesetz (seit 2017), EEG und EnWG; modernisiert durch das Solarpaket I (2024).
Förderung
Mieterstromzuschlag über 20 Jahre, gestaffelt nach Anlagengröße.
Preisgrenze
Höchstens 90 % des örtlichen Grundversorgungstarifs.
Teilnahme
Für Mieter freiwillig; freie Wahl des Stromanbieters bleibt erhalten.
Auf das Modell kommt es an

Welcher Weg passt zu Ihrem Gebäude?

Es gibt mehr als nur „den einen" Weg. Je nach Verbrauch, Eigentümerstruktur und gewünschtem Aufwand passt ein anderes Betriebsmodell – vom Rundum-sorglos-Paket bis zur schlanken Lösung ohne Lieferantenpflichten.

Klassiker

Mieterstrommodell

Vollversorgung der Mieter aus einer Hand, höchste Erlöse, dafür mit Lieferantenpflichten. Förderfähig über den Mieterstromzuschlag.

Schlank

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)

Seit 2024: nur der Solarstrom wird geliefert, der Reststromvertrag bleibt beim Mieter. Weniger Bürokratie – ohne klassische Energieversorger-Pflichten.

Kollektive Selbstversorgung

Eine Hausgemeinschaft nutzt den Strom gemeinsam über einen Zähler. Besonders schlank bei der Messtechnik, ideal für eng verbundene Gemeinschaften.

Allgemeinstrom & On-site-PPA

PV-Strom für Aufzug, Wärmepumpe oder Ladesäulen – oder ein einzelner Gewerbemieter als Direktabnehmer. Oft besonders einfach umsetzbar.

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Wirtschaftlichkeits- & Amortisationsrechner

Wie viel Erlös bringt Ihre PV-Anlage – und nach wie vielen Jahren ist sie bezahlt? Stellen Sie Anlagengröße, Speicher und Parteienzahl ein. Der Rechner zeigt Erlös und Amortisation sofort.

Ihre Angaben

Wohn- und/oder Gewerbeeinheiten im Gebäude.
Ein 2–3-Personen-Haushalt liegt typischerweise bei rund 2.500 kWh.
Anteil der Parteien, die den Mieterstrom-Tarif freiwillig nutzen.
Faustregel: ca. 5 m² Dachfläche je kWp. Jahresertrag ≈ 1.050 kWh je kWp.
Ein Speicher erhöht den vor Ort verkauften Solaranteil – am stärksten, wenn er zur Anlagengröße passt. 0 = ohne Speicher.
Vorgabe: 23 ct/kWh — deutlich unter der gesetzlichen Obergrenze (max. 90 % der Grundversorgung).
EEG-Förderung für jede an Mieter gelieferte kWh (Stand 2026: rund 2,3–2,5 ct/kWh).
Vergütung für den nicht vor Ort genutzten Überschuss, der ins Netz fließt.
Schätzung inkl. Mengeneffekt: größere Anlagen kosten weniger pro kWp (0 % MwSt.), frei anpassbar. Beispiel: 20 kWp + 16,7 kWh ≈ 36.000 €.

Ertrag & Amortisation

PV-Jahresertrag0 kWh
davon an Mieter geliefert0 kWh
Netzeinspeisung (Überschuss)0 kWh
Eigenverbrauchsquote0 %
Solare Deckung der Teilnehmer0 %
Erlös Mieterstrom (Verkauf + Zuschlag)0 €
Erlös Einspeisung0 €
Gesamterlös pro Jahr0 €
Investition (geschätzt)0 €
Amortisation
Ertrag über 20 Jahre0 €

Überschlägige Modellrechnung auf Basis der angegebenen Werte (Ertrag, Eigenverbrauch, Förderung). Die Amortisation versteht sich vor laufenden Betriebs- und Abrechnungskosten sowie Steuereffekten und ersetzt keine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Gerade jetzt interessant

Die Hürden sind deutlich gesunken

Solarpaket I (2024)

Mit der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung gibt es erstmals eine schlanke Alternative ohne volle Lieferantenpflichten.

EEG ohne Deckel

Die frühere 100-kWp-Grenze und der jährliche Mieterstrom-Zubaudeckel sind entfallen – größere Projekte werden einfacher.

0 % Mehrwertsteuer

Auf Lieferung und Installation typischer Dach-PV-Anlagen fällt keine Umsatzsteuer an – das senkt die Investition spürbar.

Aus dem Ratgeber

Praxiswissen für Vermieter & Eigentümer

Alle Ratgeber-Beiträge →

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